King Kong Kunstkabinett

Ein Künstlerkollektiv

Der zweite Salon fand am 8.11.2017 bei Walter AmannWolfgang Schikora und Ulrich Zierold(aus dem King Kong Kunstkabinett) statt. Die drei Künstler, die sich 1968 an der Kunstakademie München kennenlernten, arbeiten seit 40 Jahren im Künstlerkollektiv. Sie haben die jeweils eigene Arbeit aufgegeben zu Gunsten des Experiments im Kollektiv zusammen zu arbeiten. Sie selbst bezeichnen es als historischen Glücksfall, dass kein Ende der Gemeinschaftsproduktionen in Sicht ist. Der Name King Kong Kunstkabinett bezieht sich nicht auf das Kollektiv sondern auf den Arbeitsraum, das erste Gemeinschaftsatelier. Die Arbeitsweise der drei umfasst ein weites Spektrum von Malerei ausgehend über Druckgrafiken, Zeichnungen, Objekte und Objektkästen bis hin zu Trickfilmen. Beeindruckend, ist die Freiheit im Umgang mit Material und Technik, die sie entwickelt haben. Egal wer federführend ist, alles muss durch die gemeinsame Redaktion.

Sie sind nun seit 26 Jahren in Ihrem Atelier in der Baumstrasse. Um adäquat zu dritt kommunizieren zu können ist der Arbeitsraum, die nach außen gestülpte Gedankenwelt der drei Künstler. Alte Arbeiten, aktuelle Produktionen und Ideen für die Zukunft, Relikte, Zeitungsartikel Nippes und Preziosen breiten sich simultan im ganzen Raum aus und bilden ein eigenes Universum. Der historische Glücksfall Amann / Schikora / Zierold wäre ohne stabiles Atelier so nicht geglückt. Vor allem da ein Teil des Kollektivs – Ulrich Zierold – in Frankfurt lebt.